Arganöl für die Haare: flüssiges Gold für deine Spitzen
Zwei Tropfen, und deine Spitzen glänzen. Woher Arganöl kommt, was es so besonders macht und wie du es richtig anwendest.
Arganöl ist ein kaltgepresstes Pflanzenöl aus den Kernen des marokkanischen Arganbaums und eines der beliebtesten Öle für die Haare. Es macht trockene Längen geschmeidig, gibt den Spitzen Glanz und zieht schnell ein. Schon ein, zwei Tropfen reichen.
Woher Arganöl kommt
Der Arganbaum wächst fast nur im Südwesten Marokkos. Er ist knorrig, dornig und genügsam, und seine Wälder stehen seit 1998 als UNESCO-Biosphärenreservat unter Schutz. In seinen kleinen Früchten steckt eine steinharte Nuss, darin liegen die Kerne. Geknackt werden sie traditionell von Hand, oft in Kooperativen von Frauen. Aus vielen Kilo Früchten wird am Ende nur ein Liter Öl. Kein Wunder, dass es „flüssiges Gold“ heißt.
Was Arganöl für deine Haare tut
Arganöl pflegt da, wo dein Haar am meisten aushält: in den Längen und Spitzen. Es enthält von Natur aus Vitamin E und ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure (Omega-9) und Linolsäure (Omega-6).
- Glanz: Die Haaroberfläche wirkt glatter und reflektiert das Licht schöner.
- Geschmeidigkeit: Trockene, strapazierte Längen fühlen sich weicher an und lassen sich leichter kämmen.
- Gepflegte Spitzen: Gerade im Winter, nach Föhn und Glätteisen, freuen sich die Spitzen über einen Tropfen Öl.
- Weniger Frizz: Abstehende Härchen legen sich, die Frisur wirkt ruhiger.
Arganöl richtig anwenden: so geht's
Die goldene Regel: Weniger ist mehr. Arganöl gehört in die Längen und Spitzen, nicht an den Ansatz.
- Dosieren: Ein bis zwei Tropfen aus der Pipette in die Handfläche geben. Bei langem oder dickem Haar darf es ein dritter sein.
- Anwärmen: Kurz zwischen den Händen verreiben. Das Öl wird warm und verteilt sich gleichmäßiger.
- Einkneten: Von der Mitte der Längen bis in die Spitzen sanft einarbeiten. Den Rest einfach über die Oberfläche streichen.
Ins handtuchtrockene Haar gegeben, macht es das Kämmen leichter. Ins trockene Haar gegeben, ist es dein Finish für Glanz.
Arganöl als Haarkur
Für einen kleinen Spa-Moment: Ein paar Tropfen mehr in die trockenen Längen geben, 30 Minuten oder sogar über Nacht einwirken lassen und dann wie gewohnt waschen. Ein mildes Shampoo wie unser Every Day Shampoo wäscht das Öl gründlich aus, ohne die Kopfhaut auszutrocknen.
Arganöl bei feinem Haar und Locken
Feines Haar mag es leicht: ein Tropfen reicht, nur in die Spitzen. Locken dürfen etwas mehr bekommen, denn sie sind oft trockener. Ein Tropfen in die feuchten Locken, dann kneten statt kämmen.
Unser Arganöl
Unser Hairfluencer Arganöl ist 100 % reines, kaltgepresstes Arganöl aus Marokko, ECO-zertifiziert und ohne Zusatzstoffe. Es kommt in einer Glasflasche mit Pipette, damit du Tropfen für Tropfen dosieren kannst. Und weil es auch Haut und Nägel liebt, wird es schnell zu deinem Allrounder im Bad. Mehr Pflege für Längen und Kopfhaut findest du in unserer Kategorie Haarpflege.
Deine Kopfhaut ist im Winter trocken? Dann hol dir die Tipps aus Trockene Kopfhaut im Winter. Dort gilt: Feuchtigkeit für die Kopfhaut, Öl für die Spitzen.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich Arganöl in die Haare geben?
So oft du magst, viele nehmen es nach jeder Haarwäsche. Bei sehr trockenen Spitzen darf auch zwischendurch ein Tropfen ins trockene Haar.
Macht Arganöl die Haare fettig?
Nicht, wenn du richtig dosierst. Ein bis zwei Tropfen nur in Längen und Spitzen ziehen schnell ein.
Kommt Arganöl ins nasse oder ins trockene Haar?
Beides geht. Ins handtuchtrockene Haar für leichteres Kämmen, ins trockene Haar als Glanz-Finish.
Kann ich Arganöl über Nacht einwirken lassen?
Ja. Als Haarkur in die Längen geben, einen alten Kissenbezug nehmen und am Morgen mit einem milden Shampoo auswaschen.